Die Feste Ober-Gentringen (La feste de Guentrange)

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Die Feste Ober-Gentringen wurde zwischen 1899-1905 von den Deutschen erbaut und während dem Krieg noch verstärkt und ausgebaut.

Es gibt zwei Panzerbatterien welche jeweils mit 4 Drehtürmen ausgestattet sind. Jeder Drehturm hat eine 105mm Kurzrohrkanone dessen Reichweite bei 9700 Metern liegt. Des Weiteren hat die Feste 6 Artillerie-, 7 Infanterie-, 2 Periskop-Beobachter und 27 Beobachtungsposten (escargots). Es gibt drei Kasernen und zehn Abris, die Kasernen konnten 1696 Leute beherbergen, die Abris 325 und die Flanken 202 Sitz- und 92 Schlafplätze bieten. 1916 wurde noch eine Zentralheizung eingebaut.

Das Areal der Feste hat eine Fläche von 345 Hektar, Wasser bekam Sie über eine Wasserleitung und wurde anschließend in Zisternen (2613m³) gesammelt. Der Strom wurde im Notfall von 8 Diesel-Aggregaten erzeugt.

1930 wurde die Feste Ober-Gentringen in die Maginotlinie einbezogen, wo dann zwischen 1932-34 die Kurzrohre durch Langrohre ersetzt wurden und so die Reichweite von 9700 auf 12700 Meter gesteigert werden konnte. 1940 nahm die Wehrmacht die Feste ein und dann 1944 die Amerikaner, welche daraufhin die Geschützrohre sprengten weil sie nicht wussten ob sie die Feste halten könnten. Nach dem 2. Weltkrieg diente sie dann der französischen Armee als Munitionslager bis sie 1971 zu einem Museum wurde und heute noch ist.

Geöffnet ist sie vom 1. Mai bis zum 30. September, jeweils am 1. und 3. Sonntag des Monats ab 15 Uhr.

Webseite: http://fortguentrange.free.fr

 

Bildergallerie:
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